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nach langer Zeit ein kleines Zuckerl

bei allen möchte ich mich entschuldigen, dass ich hier nur so selten meine erlbenise einschreibe.
vielleicht kann ich das gutmachen mit einem etwas grösseren zuckerl (es ist sehr kompliziert und schwerlich gewesen):

Die Ecuador Bilder sind online und unter folgender adresse errreichbar:

http://www.8ung.at/andreas.dittrich/Ecuador/

meine ersten beiden Tätigkeitysberichte die ich für den staat österreich, der pfarre frastanz und mich mache sind 2 .doc-dokumente:
1.Tätigkeitsbericht

2.Tätigkeitsbericht


ich bin schon mehr als ne stunde im netz, also wünsche ich allen viel spass damit und bald schreibe ich was so passiert ist !
19.7.06 19:19


Ich war in Afrika !

Erst einmal: Bitte um Entschuldigung dass ich so selten neue Beiträge schreibe! Zeit + Wille sind schuld - ich nicht


Vor ca. 3 Wochen haben wir die Ferien des Osterfestes ausgenutzt und sind rauf nach Esmeraldas gefahren. Das heisst zuerst zu einem "Zivi-Geburtstagsfest" in Santa Domingo. Dort gabs sozusagen ein öster.-Zividiener-Treffen. Scheinbar alle Zivis von Don Bosco in Quito und aus Esmeraldas waren anwesend, und wir eben auch teilweise (Juan+Petra, Esteban, Manuel, Katty, Dally und ich).
Zusätzlich waren noch 3 deutsche Mädls, der Bruder vom Geburtstagskind, ein öster. Mann mit netter ecuad. Frau und einge Ecuadorianer dabei. Das Fest fand in der Wohnung vom Zivi statt -klein aber sehr fein.
Aber von der Reise waren wir schon recht geschlaucht und das Fest war -zumindest für uns (Manuel, Katty, Dally, mich)- nicht so mitreisend und wir haben uns etwas früher schlafen gelegt.
Am nächsten Morgen sind wir weiter nach Esmeraldas -bzw. zu einem Vorort: San Rafael. Der Ex-Zivi "Lukas" hat uns abgeholt. Er ist vor ca. 7 Jahren über Don Bosco nach Ecuador gekommen und gleich nach dem Ende vom Dienst hat er eine Ecuadorianerin geheiratet (also mit 19 oder so!). Wenn man das so hört scheint es eine übereilige Entscheidung zu sein, aber er hat schon einige Gründe dafür gehabt (einer folgt sogleich). Also, Esmeraldas ist (unter anderen) dafür bekannt dass dort viele schwarze Menschen leben. Angeblich war Esmeraldas die Hafenstadt in der die meisten Sklavenarbeiter geblieben sind. (Wieso sie dort blieben und wieso es sich nicht vermischt hat in den letzten paar Jahrhunderten weiss ich leider nicht.) Nun, als und der Lukas abgeholt hat, mit seinem uralten (ca. 30 Jahre) Toyota Land Cruiser, hab ich zwar schon gehört dass ich mich nicht schrecken soll. Aber glauben konnte ich es dann doch auch nicht die erste Zeit. Erst nach dem langem Gespräch mit ihm, ist es mir langsam eingegangen dass er wirklich Österreicher ist. Er hat lange schwarze Dreadlocks, ist gross und stark und ist dunkel wie ein Afrikaner! San Rafael, der Vorort von Esmelradas, hat eine grosse Hauptstrasse und viele kleine unasphaltierte Wege. Die Häuser sind klein und manchmal sogar tapeziert(!), wie man es manchmal aus den Afrika Dokus oder Filmen kennt. Es war schon ein sehr tolles Gefühl im Garten vom Lukas zu sitzen, mit seiner (natürlich auch ecuad. + schwarzen) Frau, den 2 reizend lieben Kindern und einem Zivi aus Esmeraldas der gerade bei ihm wohnt. Was ich vorher nur im Touristenführer gelesen und von Leuten so gehört hab, hab ich nun wirklich erlebt und kann es nur bestätigen. In Esmeraldas und in der Umgebung gibts nur(!) schwarze! Und so kam es dass ich bei dem Gespräch in Esmeraldas dachte ich sei in Afrika bei einem Freund zu besuch. Der Lukas kann (noch) deutsch, verwendet das aber nicht sehr oft. Garnicht wenn Ecuad. in der nähe sind und selten wenn man mit ihm alleine redet. Aber das ist auch ganz ganz komisch :-)
Also wir haben einen Tag bei ihm zu Hause verbracht. Durchwegs geplaudert -das war sehr fein!
Am Abend in einem Hotel in der Stadt geschlafen und am Nächsten morgen haben wir uns zu 12-t (vorgesehen für ca. 7 Personen) in seinen Landcruiser gepresst: Manuel, Katty, Dally, Lukas, seine Frau + 2 Kinder, 2 seiner besten Freunde, eine (schwarze) Freundin aus Canada, Dominik (der Zivi aus Ö) und ich. Nach 2 Stunden Fahrt ist der Keilriehmen vom Wagen gerissen. Lukas, seine Frau und die 2 Freunde sind beim Wagen geblieben und haben das dann irgendwie gerichtet. Wir anderen haben uns mit einem Camionetta mitnehmen lassen auf der Ladefläche hinten. Esmeraldas, der Kanton, ist eine andere Welt wie bei uns in Pedro Carbo / Guayas! Die Landschaft ist so grün und saftig -mir schien es auf der Ladefläche hinten, als würde ich durch die Landschaft von "Apokalypse Now!" fahren, also durch Vietnam. Riesig hohe und dünne Palmen wie Striche in der Landschaft. Unten dichter saftig-grüner Wald. Aber nicht nur die Natur, auch die Leute sind ganz anderst. Das Bild das man sich von einem Ecuadorianer in Österreich macht, trifft im Kanton Esmeraldas viel eher zu als hier im Süden. Die Menschen lassen sich wirklich richtig Zeit. Wenn es heisst dass die Empanadas in einer Stunde fertig sind, sind sie in 5 immer noch nicht fertig. Das Leben ist sehr ruhig und angenehm. In Pedro Carbo gehts zwar auch relativ langsam zu, aber bei weitem nicht so wie in Esmerladas. Auch hört man kaum Regeton (=ca. sehr rythmischer HipHop - Pop).
Den Tag am Strand haben wir in Mompiche verbracht. Einer wunderwunderschöner verborgener Strand mit kaum Touristen, aber dafür Übermengen von Voluntarios aus der ganzen Welt die dort Ferien machen. Mompiche hat grossteils satt-schwarzen und weiss funkelnden Sand. Das kommt angeblich vom hohen Titan-gehalt.
Am Abend haben wir in Mompiche geschlafen und sind am nächsten Morgen um 6 in der Früh zum nächsten Strand gewandert: Playa Negra (=schwarzer Strand). Leider ist dieser aber nichtmehr so schwarz wie der Name vielleicht zu scheinen lässt. Laut Lukas haben vor 1-2 Jahren LKWs den schwarzen Sand weg- und normalen Sand hingeführt. Jetzt scheint es dass in Mompiche der Strand dünkler ist als in Playa Negra.
Danach sind wir nach Mompiche zurück und gehofft dass wir unseren Bus nicht verpassen. Haben wir aber. Wieder bei einem Camionetta mitgefahren (wieder gratis!) und relativ kompliziert, dafür sehr interessant entlang der Küste zurück nach Pedro Carbo gefahren (bei Bahia sogar mit dem Schiff ein Stück).
Also ca. um 10 in der Früh von Mompiche weg und um ca. 11 am Abend in Pedro Carbo angekommen.


Kurz davor, sind Jakobs Eltern aus Österreich angekommen. Mit ihnen sind wir nach Los Frailes (geschützter Strand im Nationalpark Machilla) gefahren. Auch wunderbar. Wir sind von der Hauptstrasse (über 2 wunderschöne Menschenleere Strände) zum Strand zu Fuss gegangen (ca. 1 Stunde Gehweg).

Kurz nach der Ankunft vom neuem Zivi Esteban (=Stefan) sind wir nach Playas, an den Strand der Guayaquiläner, gefahren, der aber ausser seinen Beton-Hochhäusern und dem riesigen und trotzdem Menschenüberfülltem Strand nicht viel zu bieten hat.

Letztes Wochenende waren wir bei der Geburtstagsfeier von der Mutter von der Katty. Die Katty ist die Freundin vom Manuel. Es waren nur die nähsten Familienmitglieder und engsten Freunde eingeladen -und wir :-).

Irgendwann vorletzte Woche war ich mit dem Robert im Kino. Ist ja nichts besonderes, gehn wir ja öfters - aber diesmal waren wir im MAAC-Cine. Das ist das Künstler-Kino in Guayaquil am Malecon 2000. Dort werden Filme wie "Elling" (der läuft schon seit 2 Monaten dort wegen der hohen Nachfrage, kommt der nicht von irgendwo dort oben -Brigitte & Lea?), Amores Perros oder Shining gezeigt. Wir haben uns "Ratas, Ratones y Rateros" angesehn -der Film ist spitze!! Wenn sich den wer in Europa besorgen kann-Anschauen!!

Dieses Wochenende wurde viel gefeiert. Am Freitag Abend waren wir einfach nur in Pedro Carbo unterwegs- angeblich gabs "Rap" in der lokalen Disco. Aber als wir dort waren war keiner drinnen-alle davor.
Am Samstag waren wir in GYQ. Zuerst mit unbekannten Bekannten vom Robert im (Club-)Schwimmbad mit riesiger Rutsche und danach am Abend im "Tecnifrio Yoyo" (das einzige Örtchen in GYQ das ans Flex erinnern kann- es ist ein älteres Haus das teilweise noch als Bodega genutzt wird. In einer Halle im 2.Stock finden aber unregelmässig elektronische Musik-Feste statt)

Eigentlich wollte ich mich aber dieses Wochenende mit der Kathie, die gerade in Lateinamerika zu besuch ist, und der Oriana treffen. Aber leider hat es nicht geklappt. Vielleicht später einmal...


Morgen gehts wieder mit der Arbeit los. Es ist etwas schwierig mit den Kindern, aber das braucht bestimmt nur ein bissl Zeit. Ich unterreichte jetzt bei den Auditivas (gehörlosen) Mathematik, Computacion (Informatik) und Musik (etwas pervers, nicht?). Bei den discapacidad Intelectual (geistig- und köperlich behinderten) mache ich Informatik und Turnen -wobei beides eher als Beschäftigungstherapie anzusehen ist.
Bei den auditivas habe ich beide Klassen (jüngeren und ältere). In der sind die Unterschiede auch recht gross. So ist der Ignacio und die Brittany nichteinmal so weit dass sie verschiedene Formen anmalen können und der Borys kann schon Plus- und Minus rechnen. Gewaltiger unterschied, oder?
Bei den älteren läufts ganz nett -dort bin ich grad beim Multiplizieren (2er ein-mal-eins). Ausser bei einem, dem Carlos. Den hab ich sogar schon einmal aus der Klasse geschickt. Der macht nie etwas, arbeitet nicht mit, blödelt nur herum, nervt die andren usw. Er kann ja nichteinmal schreiben!!! (bin ich letztens in Computacion draufgekommen. Sie hatten die Aufgabe einen Zeitungsausschnitt in den Computer zu schreiben. Der Carlos hat es nicht geschafft weil er nicht weiss wie die in der Zeitung kleingedruckten Buchstaben gross auf der Tastatur aussehen. (der sollte eigentlich in die jüngere Klasse, aber wegen seinem alter geht das nicht)

Somit verbleibe ich bis zum nächsten mal
1.5.06 19:45


Es grünt so grün, wenn Ecuadors Pflanzen blühn'!

Die Regenzeit macht ihren Namen gerade volle Ehre! Jeden Tag gibts mindestens 2mal Regen. Es geht sogar so weit das der Rio Perdo Carbo, der sonst kein Wasser hat, nun sogar schon fliesst und an beiden Rändern ankommt! Es ist eine eigene Atraktion/Sehenswürdigkeit zur Zeit den Fluss zu besuchen.
Es ist alles so unglaublich grün. Wo vorher trockene braune Steppe war, ist seit ca. 2 Wochen grünstes grün! Bäume tragen rote und gelbe Blüten, es ist sehr schön zur Zeit!
Der Nachteil ist, dass man hier nicht sehr auf Regen vorbereitet ist. Die Fenster der Häuser und alle Busse sind undicht. Und nach jedem Regen gibts einen Grio- und Gelsennachschub.
In meinem neuen Zimmer gibts ein Fenster, dass ich aber immer geschlossen halten muss, wegen der Gefahr dass es reinregnet. Die Wand unter dem Fenster ist aber sowieso nach jedem Regen voll mit Wasser (wer weiss warum? Wand undicht?)

Seit der letzten Woche (bis Ende nächster Woche) male ich mit 2 anderen Lehrern (Oscar & Christian) das CRESEM I aus. Petra ist gleich am ersten Tag die Leiter gebrochen und beim runterfallen hat sie sich eine recht grosse Schnittwunde geholt.

Gestern war ich in MANTA am Strand. Mit Dally (eine gute Freundin und Sekräterin vom Cresem) und einige anderen die ich nicht wirklich kenne, haben wir einen Bus gemietet. Um 5.00uhr Früh musste ich vor dem CRESEM stehen und auf den Bus warten. Nach kleinen komplikationen bin ich um 5.30uhr in den Bus gekommen. Danach haben wir noch ein paar Leute von zuhause abgeholt und dabei blieb bei einem der Bus im Schlamm stecken.
Im schüttendem Regen wurden dann alle Möglichen sachen probiert das Ding rauszubekommen. Die verschiedenen Lösungen waren teils witzig weil es von Grund auf nicht klappen konnte: zum Beispiel den Bus mit einem Gummiseil aus dem Schlamm ziehen. Nach ca. 5maligem reissen haben alle eingesehen dass es nicht funktioniert -also dann mit einem Seil probiert. Da haben sie nurmehr 3 mal gebraucht um zu checken dass es nicht geht. Also Poco a poco...
Um 10.00uhr (also mit 5stündiger verspätung) sind wir dann endlich aus Pedro Carbo rausgekommen. Im Bus haben die vielen jungen Ecuadorianer die Reise gefeiert. Es wurde getanzt, getrunken, gesungen... eine Fensterreihe ist entweder rauschgeschlagen oder rausgefallen. Da wurde dann rausgegepinkelt. Also ein kleiner Fiesta-Bus.
In Ecuador (oder ganz Lateinamerika?) ist es so der Brauch, dass der Gastgeber der Fiesta mit einem Glas und einer Flasche Bier oder anderes alkoholisches durch die Menge der Gäste geht und jedem das selbe Glas in die Hand drückt zum trinken. Also es gibt nicht eine Bar oder eine Stelle wo sich wer was trinken will sich es holt, sondern man bekommt es einfach so in die Hand während man tanzt, redet oder herumsitzt. So auch im Bus. Es ging einer mit einer "Kanne" Saft+Schnapps (oder so) herum.
Der Strand in Manta ist nicht besonderst schön weil er dirket neben dem Hafen liegt, aber es war troztdem sehr lustig. Es gabs laufend 1-2 Meter hohe Wellen, das war sehr fein!
Auf der Rückfahrt in Montecristi stehengeblieben. Die Fahrt hat dann 4 Stunden gedauert (Hinfahrt 3h) weils dunkel war und die Strassen gefährlich viele Löcher haben.
Nächste Woche gehts dann nach Montanita, der Strand ist angeblich schöner.

Gestern Abend hat der Roberto dann auch eine Fiesta gemacht. Eine Drum&Base-Party hätte es sein sollen. Nebenbei wurden dann 2 Snowboardvideos hergezeigt. Da kommt einem der Neid, wenn man weiss dass ihr es in Österreich so leicht habt zu Schnee und Board zu kommen... Der Abend war dann aber, trotz der (selten) fehlenden Motivation der Ecuadorianer zu tanzen, sehr fein.

Ein kleines Alltagsproblem dass sich für uns Zivis im Augenblick stellt ist, dass "unsere Wäschefrau" (also die für uns Zivis immer die Wäsche gewaschen hat) ab diesem Monat nichtmehr in Pedro Carbo ist. Wer soll denn nun unsere Wäsche waschen? :-)
Himmel sei Dank, es gibt eine Wäscherei in Pedro Carbo (unglaublich)!

Nach geraumer Zeit hat habe ich nun endlich das Fotoalbum in Internet laden können. Es hat zwar so seine kleinen Schwierigkeiten gemacht, aber nun hab ich sie online. Dank Jakob auch mit einen "gscheiten" Server zum Zwischenlagern. Also unter folgender Adresse ist das kleine Fotoalbum zum bewundern:
http://www.bghollabrunn.ac.at/~jakob.winkler/Andres/


Mein CENCO (das steht tatsächlich MISIONAR!!!):

und meine LICENCE:
6.2.06 05:36


Geburtstag & Sierra

Meinen Geburtstag habe ich so gut es ging versucht zu verheimlichen. Jakob hat es dann aber doch herumerzaehlt und so wurde dann kurz ein Streichholz ausgeblasen und mir alles gute gewunschen. War sehr fein so- es wurde zwar erwaehnt aber nicht so hochgespielt.
Im Moment regnet es gerade, das ist sehr schoen.
Letzten Freitag haben die Schulferien begonnen. Fuer ein Monat ists jetzt still in den 2 CRESEMs!
Eine kleine Einfuehrung in die Projekte hier:

Das CRESEM:
Das Cresem I ist fuer koerper- und geistig behinderte Kinder. Hier habe ich bis jetzt meistens nur w?hrend den Pr?fungen auf die ni?os aufgepasst.
Im Cresem II gibt es ausschliesslich geh?rlose ni?os. Hier werde ich nach dem Monat die Klasse vom Jakob ?bernehmen (Mathematik, Computacion, Basteln).

Das FEPP:
Hier besch?ftigt sich aktuell der Roberto mit der Buchhaltung, der Juan mit der Landlegalisierung und der Manuel mit den Rechnungnen oder so (wenn ich das so richtig aufgefasst habe).
Das FEPP ist eigentlich eine Art Zentrum der Projekte hier. Es ist auch in dem Pfarrhaus der Kirche. Ganz genau weiss ich aber leider nicht was hier geschieht.
Zum FEPP gehoert die Tischlerei, bei der ich vielleicht die Schr?nke fuer die Se?ora Ana fertig machen werde.
Ebenfalls hat das Fepp verschiedene Grundstuecke in Pedro Carbo die es vermietet. Zum Beispiel an so eine Art Umweltministerium. Die sollten offiziell die Waldrodung kontrollieren. Ecuador hat eines der besten Umweltschutzgesetze der Welt. Die Umsetzung ist dann aber eher fraglich.

Das CAAM:
Der Manuel betreut dieses Projekt schon seit 3 Jahren. Das CAAM ist eine Frauengruppe, die Taschen, Schachteln, (in naher Zukunft vielleicht auch H?te) usw. aus Paja Toquilla herstellen. Diese werden einerseits in Guayaquil in einer Galeria und andererseits in ?sterreich in "Eine Welt-L?den" verkauft.

Die Clinica:
Das Krankenhaus und eines der vielen Apotheken hier in Ecuador. Da das Gesundheitswesen hier, wie in Amerika, privatisiert ist, gibt es unglaublich viele Aerzte und Apotheken. Unser Vorteil fuer die Kunden ist, dass in unserer Clinica die Medikamente grossteils gespendet worden ist (?sterreich & Korea), womit wir hier billiger verkaufen k?nnen.

Ich bin mittlerweile richtiger Missionar, mit Ausweis und allem drumm und dran. Mittlerweile habe ich meinen "er-korrupierten" F?hrerschein-wahnsinnig die beh?rdenwege hier-kein wunder das die plozisten bestochen werden k?nnen!
In n?herer Zukunft werde ich bei einem Brunnenbau mithelfen.
Letztes Wochenende waren wir in der Sierra (Bilovan, nahe Guranda) bei einer Bauernfamilie eingeladen (also Jakob und er hat mich mitgenommen). Irrsinnig nette Familie und die Landschaft unglaublich sch?n! Jakob hat schon richtig gesagt:"Dort oben scheint die Welt noch in Ordnung zu sein."
Alles sehr nat?rlich und 100% Natur. Ich bin sogar geritten

ps.: bildergalerie ist in arbeit
24.1.06 05:20


erste Woche oder so

erste Woche oder so

das mit dem blog wird schwirieger als ich mir dachte. ich komme nicht oft ans internet und wenn, dann meist nur sehr kurz. jetzt nehme ich mir eben zeit und schau was ich alles erzaehlen kann was bis jetzt geschah.
Beim Flug ist mein Gepaeck nicht mit angekommen. Aber das ist normal und man hat hier schon seine Routine wie man das wichtige Stueck zurueckbekommt. Abgeholt wurde ich von Juan (=Hannes) und Petra. Die beiden sind glaube ich schon verheiratet. Juan macht auch seine Zivi hier (Kunststudent). Petra ist BOKU Studentin.
Pedro Carbo ist schon eine "richtige" Stadt. Relativ gross mit vielen Einwohnern. Die Geschaefte sammeln sich alle hier an der grossen Strasse, an der ich auch (im CRESEM II) wohne. Die Menschen sind sehr nett und gespraechig. Allein im Auto sind sie wie die Teufel -habe gleich in den ersten Tagen einen Auto-Rad-Unfall gesehn, wobei das Auto (Taxi) sofort geflohen ist.
Die meiste Zeit hat mich bis jetzt Jakob (Dienstaeltester Zivi hier) herum- und eingefuehrt. Er ist ein sehr aktiver Bursche aus Hollabrunn. Er versteht sich sehr gut mit den Leuten hier, alle Kinder lieben ihn, die meisten Leute auch.
Letztens hatten wir eine mittelgrosse Heuschreckenplage. Viele Grios, so werden sie hier gennant, kommen durch alle kleinsten Schlitze in die Wohnungen. Manuel (als Zivi hier angefangen, mittlerweile schon 3 Jahre hier) hat in seiner Wohnung um die 200 getoetet.
Gestern waren wir mit den ni?os am Strand in Puerto Lopez. Wunderschoenes Gebiet. Wunderbar mal wieder im Wasser zu schwimmen. Im Augenblick bin ich auch ziemlich verkuehlt, was glaube ich mit gestern zusammenhaengt.
Mittlerweile bin ich schon richtiger Missionar hier. Ich habe einen Ausweis (Bild folgt) und in meinem Pass sind um die 5 Stempel die das belgen.
Die formalitaeten hier, um den zu bekommen, waren relativ muehsam und kompliziert, aber am ende hat man ihn ja.
Mal sehen wann ich das naechste mal dazu komme hier reinzuschreiben, es passiert alles und nichts.
9.1.06 00:45


Abschied

Nun ist es so weit. In ca. 3 Stunden geht mein Flieger nach Barcelona.
Ich bin schon nerv?s und angespannt. Der Flug wird bestimmt eine nervliche Achterbahn.
Drau?en schneits ganz viel, damit der Kontrast zu Ecuador steigt.
Ich hab zwar einen email Verteiler eingerichtet, mit vielen Adressen, aber ich bin mir nicht sicher ob da auch alle dabei sind. Notfalls also bitte bei mir melden: dittricha@gmail.com
28.12.05 10:29


Weihnachten

Zur?ck aus Ungarn. Wir (Mutter,Vater,Ich) haben bei unserer Familie (m?ttlerlicher-schwester-seits) in Ungarn das Weihnachtsfest zelebriert. Paar Ausschnitte sind hier zu bewundern.
Beim Abschied bekam ich sogar ein Abschiedslied auf Gitarre!
Vom Manuel hab ich sogar eine handsegnierte CD von Christoph Lollo bekommen!
27.12.05 01:24


Money, Money...

Meine ersten paar Dollar!
Diese Scheine greifen sich unglaublich unecht an -wie Klopapier.
Daf?r sind aber wichitge Personen drauf, Abe Lincoln (5$-Schein) und George Washington (1$-Schein).
21.12.05 19:08


Letztes Seminar bei H3

Heute war das letzte Seminar bei Horizont 3000. "Interkulturelle Kommunikation", ein zweit?giges, sehr pers?nliches und abschliessendes (im Sinne der Vorbereitungszeit) Seminar.
Ich finde es super wie die H3-Teilnehmer vorbereitet werden. Sie haben 2-3 Monate schon Seminare durchgehend (Mo-Fr) und werden ab nun sprachlich ausgebildet. Gut sie bleiben auch f?r 2 Jahre.
Ich finde Frastanz k?nnte hier auch noch weiter daran arbeiten, die Zivildiener doch vielleicht gemeinsam und spezieller auszubilden (die Bildung z.B. nicht auslagern). Mehr sowas wie in Salzburg zu machen bzw. dieses zu verl?ngern, w?re ?u?erst wirksam. Die Geldfrage ist eben immer die bedr?ckenste.
20.12.05 17:27


VISUM FERTIG & kleines Treffen

gestern Abend hat uns Josef zu einem kleinen Wiener-Zivi-Treffen eingeladen. Bernhard aus Vorarlberg konnte nicht weil er ja in Vorarlberg ist.
Also waren wir zu viert: Josef, Stefan, Lukas und ich.
War ein netter Abend mit eingem Informationsaustausch und abschliessender Sichtung der Fotos von Josefs Peru-Reise.

Weiters habe ich seit heute mein Visum!
Offiziell bin ich jetzt fertig zum wegfliegen.




15.12.05 20:02


Selbstdiagnose:

zur zeit bekomme ich unregelm??ig venen-artige (Selbst)Zweifels-Sch?be. Wahrscheinlich aufgrund der minderen Fremdsprachkenntnisse und des -ich denke realistischen- selbst eingesch?tzen K?nnens bzw. Potentials.
Die Frage ist ob das der normale und gesunde Adrinalinausstoss vor Gefahrensituationen, oder eine realistisch ernstzunehmende Einsch?tzung der Situation ist.
5.12.05 14:10


sechster Schritt: 2-Tages-Seminar in Salzburg

Gestern Abend sind wir (4 Zivis) aus dem Schneesturm Salzburg richtung Wien weggefahren. In Wien sind wir dann zu zweit angekommen (2 bei Linz & St.P?lten ausgestiegen).
Das zweit?tige Seminar im Bondeko war ein guter Erfolg. Neben den Vortr?gen haben sich nun "alle" kennen gelernt. Angefangen vom aktuellen Zivildiener in der Pfarre, J?rgen Amann ?ber den gro?en Gerhard Vonach bis hin zu allen anderen Auslandszivildienern. Mit darunter auch meine 4 "Mit-Zivildiener" (Vorarlberg: 2, Ober?sterreich: 1, Nieder?sterreich: 1). Die 2 Vorarlberger kommen aber leider erst im September 2007 oder so.
Am Ende des Seminars haben wir dann unsere Impfungen bekommen. Meine Wenigkeit 3 Impfungen (Cholera, Hepatitis, Tollwut) + 2 zum Selbstspritzen mitbekommen (Cholera 2, Hepatitis 2). Ich kann Spritzen in keinster Weise ausstehen. Was weiss ich warum.
Eine lustige Bekanntschaft hab ich auch noch gemacht: Ein zuk?nftiger Zivi (in Nicaragua) ist Absolvent (im selben Jahr wie ich) der HGBLVA (=Graphische) Kolleg Multimedia. Er ist ebenfalls ?ber Roman Steiner zur Pfarre Frastanz gekommen.
Meiner Meinung nach, war das Seminar im gro?en und ganzen mehr ein Kennenlern-Seminar. Zwar haben wir viel praktisches (bei Horizont3000 eher theoretisches) geh?rt, aber das wichtigste war dann finde ich doch, das einander kennen lernen. Zum Beispiel habe ich mir den Gerhard Vonach bis jetzt immer als einen gro?en starken aber ein bissl ?lteren Mann vorgestellt und den J?rgen Amann als einen 30 j?hrigen d?rren B?rohengst.
?brigens hat Gerhard Vonachs Sohn eine Homepage, wo auch Bilder aus Pedro Carbo sind: ->gedankenspiel.org

In so einem Haus werde ich dann wohnen:

Das ist die Pfarre von Herbert Leuthner:


Die 2 Bilder sind von gedankenspiel.org
4.12.05 12:16


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