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Nordperu

Heute früh bin ich aufgestanden mit der Meinung den ganzen Tag Sandboard zu fahren. Spätestens nach dem 2ten mal Brett raufzahn hab ich es dann doch lassen müssen. Die Schwierigkeiten sind:
1. Neben seinem Körper und der äusserst wichtigen 2 Kilo-Wasserflasche, das Brett zu tragen. "Zu tragen" hört sich zu einfach an. Es geht darum, dieses auf einer Sanddüne zu vollführen. Das heisst jeden Schritt zweimal machen zu müssen da der Sand hinunterfliesst sobald man sein Gewicht darauf verlagert.
2. Intelligenzbolzen Andi began am frühen Vormittag. Mit der Zeit kommt die Sonne jedoch doch zur Geltung und nebenbei gesagt findet all dies im Wüstengebiet (nahe ICA) statt.
3. Der Sand erwärmt sich potenziell zur Sonneneinstrahlung. Brennend heisser Sand vergräbt sich in den verschiedenen Kleidungs- und Körperlöchern. Sowas wünscht man sich vielleicht beim Snowboarden, hier nicht.
4. "Aber wenn ich dann oben bin, hach, dann gehts runter". Runter: ja. Schnell: nein. Die Sanddünen sind an der Spitze steil und werden nach unten hin flacher. Auch wenn man die höchste Spitze beklimmt, es sind jediglich die ersten 10-12 meter möglich "zu baorden". Danach gibts anschieben, springen, ärgern, schwitzen und fluchen.
Irgendwie wundern mich meine Kopfschmerzen nicht die ich dann hatte und bin aus dem teuren HUACACHINA zurück nach ICA in eine etwas billigere Unterkunft um morgen weiter nach NAZCA zu fahren.

Nach dem Besuch des Kunstkino "San Martin"s in LIMA, wo es japanische Animes über die franz. Revolution, inkl. Österreich und Maria Antoinett gab, bin ich am nächsten Tag mitsahmt Hotelschlüssel nach PISCO bzw. PARACAS gefahren. In dem kleinem Touristenfischer-Dorf war es etwas schwer ein Zimmer unter 20 Soles zu finden. Über den bekannten "el loco Pollo" (das verrückte Huhn) kam ich dann zum "Tablon" (grosser Tisch), wo ich von einem 24 Jahre jungen "Adler" (sein Name) vieles über die Inkakultur erfuhr. Unter anderem dass einmal im Jahr, nahe AREQUIPAS ein Pforte zu einer fremden Welt eröffnet wird, durch die schon 2 seiner Freunde durchmarschieren sehen hat, die nie wieder kamen. Die Pforte werde ich mir ansehen (das habe ich sowieso geplant gehabt) aber leider zur falschen Zeit. Es soll angeblich 3 Jahre dauern um den genauen Tag errechnen zu können wann die Pforte offen ist.

Nach diesem interessanten Gespräch (der junge hat mir Sachen über mich erzählt, da hatte ich zwar nicht Angst, aber sehr verweundert hat es mich schon- aber es war wie ein Horoskop, oder nicht?...) schluf ich in meinem kleinen 5 Soles benzingestankzimmer um am nächsten Tag zu den Balneario-Inseln zu fahren. Am Weg sieht man eine nazcaähnliche Riesenmalerei an einem Ufer und .... eine Riesenquale! Eine ca. 3 meter lange Quale schwomm unter unserem Boot vorbei - unglaublich. Auf den Inseln selber haben wir Seelöwenbabys und Eltern, kleine humboldsche Pinguine, lustige Vögel und einen Parkwächter gesehn. Süsse Tiere.
Im wüstigen aber tollem Nationalpark danach sieht man eine Felsformation ("Cathedrale") ... und die eben vorbeischwimmenden Delfine!!! Ganz tolle schnelle Tiere! Leider aber nur von sehr weit weg gesehen.

Ich habe vergessen zu erzählen dass ich von LIMA aus auch noch nach PACHACAMAC gefahren bin. Eine Ausgrabung im Süden der Hauptstadt. Die Führerin, eine stark überteuerte Raucherin die von meinen Augen faszinierter erzählte als von dem riesigen Sonnentempel der Inka, von dem sie leider weniger wusste. Empfehlsamer vielleicht eine Tour aus Lima zu buchen. Die Anfahrt ist auch unkomplizierter.
In Lima gibt es gerade von der Deutschen Bank eine Fotoausstellung deutscher Fotografen. Unter anderem war ein gigantisches Bild (schätze 3 meter breit) von Wim Wenders vertreten.
Vom San Cristobal, dem Hausberg Limas, hatte ich eine wunderschöne aussicht auf den Sonnenuntergang und die Stadt bei Nacht. Auch hier wurden von zwei Limeñas meine Augen mehr betrachtet als die Stadt. Ich kann wirklich nichts dafür!!! Ehrlich! Ich trage sogar schon die ganze Zeit Brillen unter anderem deswegen. Allein wenn ich bei einem Fruchtstand vorbeigehe höre ich hinter mir "Esos Ojos!" (diese Augen) oder sogar, was mir noch nie passiert ist, dass mir Mädls nachpfeifen. Also da muss ich dann wirklich schmunzln, das ist lustig.
Einen Kleinandi lasse ich ja trotzdem nicht hier.

Ich freue mich schon auf Nazca, Arequipa und Cuzco und bange um mein Geld, denn Peru ist touristisch auffallend teuer!
Liebe Grüsse an alle verehrten Leser, ganz speziell an die mir unbekannten.
20.2.07 01:07
 


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