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Wo? ... Peru?

Vor mehr als einem Jahr gings für mich im Zuge des Zivildienstes ins Ausland: nach Kroatien. Aber nicht lang, denn bald flog ich über Columbien nach Ecuador. Mein erster Besuch des südamerikanischen Kontinents, und ein intensiver! 13 Monate arbeitete ich in einer Kleinstadt zwischen Grossstadt und Küste - Pedro Carbo mit behinderten Kindern.
Nun, in Peru im Internetlokal sitzend, blicke ich auf dieses doch recht lange Jahr zurück und beantworte die mails aus dieser anderen Welt. Für mich komisch dieses "zurückkommen". Wohin denn? Alle Freunde und sogar meine Familie haben sich kräftig verändert. Die einen studieren, leben wo anderst -sei es in einer eigenen Wohnung unter anderem sogar mit der fixen(!) Freundin, in einer anderen Stadt Österreichs oder sogar in einem anderen Land- die anderen bekommen Zuwachs oder reifen zu jungen Blüten (manch einer teilt mit mir das schreckliche Schicksal mit einer Buch/Film-Figur verwechselt zu werden, teilte man mir mit).

Es ist definitiv kein zurückkommen.

So apokalyptisch dass nun klingt, so fern ist auch meine ("Rück"-)Reise nach Europa. Zur Zeit bin ich nähmlich noch im historischen PERU. Danach soll es nach Bolivien und, als Abschluss, Brasilien gehen.

Ich glaube 5 Tage ist es her, dass ich an der ecuadorianisch-peruanischen Grenze ein unsicheres "SI" hervorwürgen musste, nachdem mich der ungläugibe ecuadorianische Grenzbeamte mit meiner Ausreisegenehmigung und meinem Pass in der Hand fragte, ob mein letztes Einreisedatum (nach Ecuador) wirklich Dezember 2005 sei.
Nach so wenig Zeit (5 Tage eben) kann ich aber schon sagen dass sich die Perureise -alleine bis jetzt- schon auszahlt! Trotz der unendlich langen Busfahrt durch die endlosen Küstenwüste Perus von Guayaquil bis nach Trujillo (ca. 21 Stunden Busfahrt) konnten wir schon am nächsten Tag die Ruinen Acro Iris und Chan-Chans bewundern.
Trujillo selber ist faszinierend farbenfroh (wie halten die die Fasaden so verdammt sauber und bunt?) im Kolonialstil gehalten. Nach einem kurzen vollen Schwimmbad-besuch haben wir uns durch den Obstsalat-Dschungel Perus gekämpft. Ganz unbekannt, denn in Ecuador ist gesundes ganz einfach unbeliebt: Fett, Fleisch und Bohnenbrühe mit Reis ist das, was zählt. In Peru anderst: Hier gibts "Yoghurt Natural de Coco con Melon, Papaya, Sandia, Durazno, Fresa, ...." -also Riesenauswahl zum wahnsinnig werden! Und das alles sogar noch mit Müsli! und lachhaft billigen Preisen.

Also kräftig Energie geholt für die nächste Busfahrt. Zuerst nach Chimbote und dann 7 Stunden einen Holperweg von 0 auf 3.000meter hoch. Noch dazu mit den einem gewohnt ohrenbetäubenden Silvester Stalon-Film (Cobra) und (hoho Überraschung) dem halben "Full Metal Jacket" Kubricks.
Im nächtlichen Huaraz angekommen, in einem gemütlichen Hostal ausgeruht und am nächsten Morgen ins nahe Thermalbad Monterrey, wo Dally ihre erste Schwimmbadlänge alleine schwamm!
Und nun, 1 1/2 Busstunden weiter, sind wir in Caraz. In den nächsten Tag werden wir zwischen Schluchten und Seen das Hochmassivs des zweithöchsten Berges Südamerikas, dem Huascarán (6788m), bewundern können.

Um nicht unerwähnt zu lassen, muss gesagt werden dass der tolle Reiseplan vom armen Manuel gleich von der ersten Sekunde an auf den Kopf gestellt wurde: Dally hat leider die Abfahrtszeit 3Uhr in der Früh verpennt. Somit verpassten wir unseren geplanten Bus zur Grenze und das ganze Programm verschob sich schonmal. Hinzu kommt dass Manuel an der Grenze ein hübsches Sümmchen Falschgeld beim Wechseln untergejubelt wurde. Also NIE, NIE, NIE bei Strassenhändlern (schon garnicht bei denen bei der Grenze) Geld wechseln, auch wenn diese einen noch so guten Grund für ihre unglaublichen Wechselkurse haben sollten.

Bleibt mich weiters nurmehr bis zum nächsten mal zu verabschieden.

Alles liebe y hasta pronto!
9.2.07 04:15
 


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